Broker Vergleich

Bei einem Broker Vergleich spielen Jahresgebühren und Kosten für einzelne Trades eine Rolle. Die Wahl ist abhängig von den individuellen Kundenansprüchen.

Die Kostenstruktur vieler Broker ist recht unübersichtlich. Wer nur gelegentlich handelt, sollte sich für einen Anbieter mit einem transparenten, leicht nachvollziehbaren Leistungsangebot entscheiden.

Die Nutzungsgewohnheiten prüfen

Bei einem Broker Vergleich stehen die Kosten im Vordergrund -, eine entscheidende Rolle spielt aber auch das Leistungsangebot. Dabei kommt es auf die Ansprüche und Nutzungsgewohnheiten des Kunden an.

Checkliste für die Auswahl eines Brokers:

  • Welche Leistungen werden bevorzugt genutzt?
  • Welche Angebote sind für die eigenen Ansprüche unnötig?
  • Gibt es Sonderkonditionen für Neukunden, die das Angebot besonders attraktiv machen?
  • Wie häufig wird das Angebot genutzt?
  • Gibt es eine bestimmte Anzahl monatliche freier Trades, die ins individuelle Budget passen?
  • Welches Gebührenmodell passt zum individuellen Anspruch?
  • An welchen Börsenplätzen handelt der Broker?
  • Passt die Auswahl der handelbaren Papiere zum individuellen Anspruch?
  • Welche maximalen Orderlaufzeiten bietet der Onlinebroker?
  • Welche Trading- Plattform wird verwendet?
  • Gibt es eine Applikation für mobile Anwendungen?
  • Gibt es ein Beratungsangebot?
  • Werden Kosten für eine Teilausführung berechnet?

Übersichtliche Preisstruktur punktet

Andere Angebote des Brokers können ebenfalls die Entscheidung beeinflussen. So wird ein kostenloses oder günstiges Brokerangebot häufig in Kombination mit einem Girokonto angeboten. Grundsätzlich gibt es zahlreiche Broker, die eine Depotführung ohne eine jährliche Gebühr anbieten. Oftmals wird die kostenlose Führung an bestimmte Bedingungen wie ein Mindestvolumen oder eine Mindestanzahl von Trades geknüpft. Bei der Auswahl eines Brokers sollten Sie prüfen, ob die Bedingungen sich mit Ihren Handelsgewohnheiten decken. Bei einigen Anbietern ist die Preisstruktur sehr komplex und unübersichtlich. Wer nur gelegentlich handelt, sollte einen Anbieter mit einem überschaubaren Leistungsverzeichnis bevorzugen.

Fremde Gebühren und Spesen fallen überall an

Zu den Kosten eines Brokers kommen fremde Gebühren und Spesen, die abhängig vom gehandelten Volumen sind und dem Nutzer ebenfalls in Rechnung gestellt werden. Dabei kann es sich um Gebühren der Börsenplatzes oder Makler-Courtage handeln. Diese Kosten sind anbieterunabhängig und werden lediglich durchgeleitet. Bei einem Vergleich finden fremde Gebühren und Spesen keine Berücksichtigung. Die genauen Kosten sind abhängig vom jeweiligen Börsenplatz - für den Handel an einer ausländischen Börse fallen in der Regel höhere Gebühren an.

Tipp der Redaktion

Achten Sie auf eine übersichtlich Preisstruktur oder fragen Sie im Zweifel vorher nach. Das bewahrt Sie vor bösen Überraschungen!
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